- 56,9 % der erwerbsfähigen Bevölkerung sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
- Der niedrigste Wert liegt mit 40,2 % für den Unterbezirk "Nordmarkt-Süd" vor - mit 67,0 % fällt der höchste Wert im Unterbezirk "Deusen" nahezu 30 Prozentpunkte höher aus.
- In 16 Unterbezirken sind weniger als die Hälfte der erwerbsfähigen Einwohner*innen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Neben dem Unterbezirk Union und der Nordstadt gehören auch einige Großwohnsiedlungen wie "Lanstrop-Neu", "Clarenberg" und "Scharnhorst-Ost" dazu.
Die Quote setzt die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ins Verhältnis. Bezugsgröße ist die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, da Beschäftigte mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze üblicherweise nicht mehr der Sozialversicherungspflicht unterliegen.
Berechnung:
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort insgesamt / Bevölkerung 15 bis unter Regelaltersgrenze * 100- Mit 52,5 % fällt die Frauenbeschäftigungsquote in Dortmund um rund fünf Prozentpunkte niedriger aus als die Gesamtquote.
- Wie bei der Gesamtquote liegt der niedrigste Wert mit 28,2 % im Unterbezirk "Nordmarkt-Süd" vor, der höchste mit 64,6 % im Unterbezirk "Brüninghausen/Knepper/Mengeder Heide/Groppenbruch/Schwieringhausen/Ellinghausen".
- Die niedrigsten Werte liegen bei der Frauenbeschäftigung im Bereich Nordmarkt und Borsigplatz/Westfalenhütte.
Die Quote setzt die weiblichen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit der weiblichen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ins Verhältnis. Bezugsgröße ist die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, da Beschäftigte mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze üblicherweise nicht mehr der Sozialversicherungspflicht unterliegen.
Berechnung:
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort weiblich / Bevölkerung 15 bis unter Regelaltersgrenze weiblich * 100- 11,7 % der zivilen Erwerbspersonen in Dortmund gelten als arbeitslos.
- Vor allem in der Nordstadt werden mit Werten bis zu 26,5 % stadtweite Höchstwerte erreicht. Zum Vergleich: Im Unterbezirk "Universität" liegt die Arbeitslosenquote bei 1,9 %.
- Insgesamt variiert die Arbeitslosenquote über das gesamte Stadtgebiet stark und weist - einige Unterbezirke ausgenommen - ein deutlich erkennbares Nord-Süd-Gefälle auf.
Die Quote setzt die Zahl der Arbeitslosen zu den zivilen Erwerbspersonen ins Verhältnis.
Berechnung:
Arbeitslose / zivile Erwerbspersonen (Erwerbstätige + Arbeitslose) insgesamt * 100- Mit 9,6 % - das ist beinahe jede zehnte zivile Erwerbsperson im Alter von 15 bis unter 25 Jahren - liegt die Jugendarbeitslosenquote rund zwei Prozentpunkte unter der Gesamtarbeitslosenquote.
- Während in den Unterbezirken "Union" und "Nordmarkt-Ost" jede fünfte junge zivile Erwerbsperson als arbeitslos gilt, gibt es 55 Unterbezirke im Stadtgebiet, in denen Jugendarbeitslosigkeit nicht vorkommt.
- Die Jugendarbeitslosenquote variiert erheblich innerhalb der Stadt und folgt im Wesentlichen dem Muster der Arbeitslosigkeit insgesamt. Wegen der in einigen Unterbezirken teils sehr niedrigen Zahl ziviler Erwerbspersonen in der Altersgruppe der 15- bis unter 25-Jährigen verstehen sich die Quoten aufgrund von Basiseffekten eher als Tendenz.
Die Quote setzt die Zahl der jungen Arbeitslosen (zwischen 15 und unter 25 Jahren) zu den altersgleichen zivilen Erwerbspersonen ins Verhältnis.