• 42 % der Dortmunder Bevölkerung haben einen Migrationshintergund.
  • Am höchsten ist der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Unterbezirk "Nordmarkt-Süd" mit 86,7 %, am niedrigsten im Aplerbecker Unterbezirk "Schwerter Straße" mit 14,5 %.
  • Der Anteil fällt in den Unterbezirken sehr unterschiedlich aus. In der Nordstadt und in den Großwohnsiedlungen Scharnhorst-Ost und Clarenberg haben mehr als 70 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, während der Anteil im Süden des Stadtgebiets und anderen Stadtrandbezirken deutlich geringer ist.
Die Quote gibt den Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung an.

Berechnung:
Bevölkerung mit Migrationshintergrund / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Ein Fünftel der Dortmunder Bevölkerung hat die deutsche Staatsangehörigkeit und einen Migrationshintergrund.
  • Im Unterbezirk "Scharnhorst-Ost" ist mit 39,2% der höchste Anteil Deutscher mit Migrationshintergrund zu finden, in "Brünninghausen/Rombergpark" mit 7,9 % der niedrigste.
  • Im Gegensatz zur nichtdeutschen Bevölkerung sind die Unterschiede im Stadtgebiet schwächer ausgeprägt und es liegt eine weniger starke räumliche Konzentration vor. Besonders hohe Werte über 30 % sind in Unterbezirken mit Großwohnsiedlungen zu finden, niedrige Anteile insbesondere im südlichen Stadtgebiet.
Die Quote gibt den Anteil der deutschen Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung an.

Berechnung:
Bevölkerung deutsch mit Migrationshintergrund / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung in Dortmund beträgt 22,3 %.
  • Kleinräumig fokussiert sich die nichtdeutsche Bevölkerung auf die Nordstadt. Hier hat die Mehrheit der Bevölkerung keine deutsche Staatsangehörigkeit. Das Maximum weist der Unterbezirk "Nordmarkt-Ost" mit 67,1 % auf, den niedrigsten Wert gibt es in "Wichlinghofen" mit 3,5 %.
  • Die Streuung innerhalb des Stadtgebietes ist sehr groß. Neben der Konzentration auf die Nordstadt liegen im restlichen Stadtgebiet die Werte deutlich niedriger, in den äußeren Unterbezirken und im Süden der Stadt oft im einstelligen Bereich.
Die Quote gibt den Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung an. Der Ausländer*innenanteil gilt als (grober) Indikator für einen möglichen Integrationsbedarf.

Berechnung:
Bevölkerung nichtdeutsch / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Über die Hälfte der Zuzüge nach Dortmund im Jahr 2024 waren Zuzüge nichtdeutscher Bevölkerung.
  • Hier gibt es eine große Spannweite zwischen 7,1 % im Aplerbecker Unterbezirk "Lichtendorf" und 87,5 % am "Borsigplatz".
  • Räumlich ist der Anteil der nichtdeutschen Zuzüge an allen Zuzügen im Stadtgebiet ungleich verteilt und folgt keinem einheitlichen Muster.
Die Zuzüge der nichtdeutschen Bevölkerung erlauben Hinweise darauf, welche Stadtteile für Migrant*innen attraktiv sind, oder auch, welche Wohnungsmärkte diesem Personenkreis zur Verfügung stehen. Es werden ausschließlich Zuzüge von außerhalb Dortmunds berücksichtigt, keine Umzüge innerhalb der Stadt. Hier werden die nichtdeutschen Zuzüge ins Verhältnis zur Gesamtzahl Zuzüge gesetzt. Das Ergebnis wird durch spezifische Einrichtungen wie etwa Asylbewerber*innenunterkünfte, aber auch durch Basiseffekte aufgrund geringer Fallzahlen beeinflusst.

Berechnung:
Außenzuzüge der nichtdeutschen Bevölkerung / Außenzuzüge insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • 41,3 % der Fortzüge aus Dortmund im Jahr 2024 waren Fortzüge nichtdeutscher Bevölkerung.
  • Im Unterbezirk "Kirchderne" gab es keine Fortzüge nichtdeutscher Bevölkerung, dagegen sind im Unterbezirk "Nordmarkt-Süd" drei Viertel aller Fortzüge nichtdeutsch.
  • Räumlich ist der Anteil der nichtdeutschen Fortzüge an allen Fortzügen im Stadtgebiet ungleich verteilt und folgt keinem einheitlichen Muster.
Die Fortzüge der nichtdeutschen Bevölkerung erlauben im Abgleich mit den Zuzügen Hinweise darauf, welche Stadtteile für Migrant*innen attraktiv oder weniger attraktiv sind. Dabei werden ausschließlich Außenfortzüge über die Stadtgrenze berücksichtigt, keine Umzüge innerhalb Dortmunds. Hier werden die nichtdeutschen Fortzüge ins Verhältnis zur Gesamtzahl Fortzüge gesetzt. Das Ergebnis wird durch spezifische Einrichtungen wie etwa Asylbewerberunterkünfte, aber auch durch Basiseffekte aufgrund geringer Fallzahlen beeinflusst.

Berechnung:
Außenfortzüge der nichtdeutschen Bevölkerung / Außenfortzüge insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund