• Der Anteil der Minderjährigen in Dortmund liegt bei 17,2 %. Damit ist jede*r sechste Einwohner*in noch nicht volljährig.
  • In den einzelnen Unterbezirken reichen die Anteile von 7,8 % in "Universität" bis zu 27,6 % in "Westfalenhütte".
  • Hohe Anteile an Minderjährigen gibt es vor allem in der Nordstadt und vielen Großwohnsiedlungen der Stadt. Niedrige Minderjährigenanteile gibt es besonders in der südwestlichen Innenstadt und in Universitätsnähe.
Die Quote gibt den Anteil der Minderjährigen an der Gesamtbevölkerung an. Minderjährige lassen sich unterteilen in Kinder (0 bis unter 14 Jahre) und Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) (§ 1.1 JuSchG).

Berechnung:
Bevölkerung 0 bis unter 18 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Mit 62,5 % der Bevölkerung gehören fast zwei Drittel der Einwohner*innen von Dortmund zu dieser Altersgruppe.
  • Die Spanne reicht von 48,4 % in "Brünninghausen/Rombergpark" bis zu 80,6 % im Bezirk "Universität".
  • Besonders in den Innenstadtbereichen und in Universitätsnähe liegen die Anteile hoch. Am Stadtrand und im Sonderfall "Brünninghausen/Rombergpark" sind die Anteile unterdurchschnittlich.
Die Quote gibt den Anteil der Erwachsenen (18 bis unter 65 Jahre) an der Gesamtbevölkerung an. Typischerweise handelt es sich hier um die Erwerbsbevölkerung, welche im Berufsleben steht, Kinder erzieht, Ältere pflegt und oft ehrenamtlich tätig ist.

Berechnung:
Bevölkerung 18 bis unter 65 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Ein Fünftel der Dortmunder Bevölkerung gehört zu den Senior*innen, ist also 65 Jahre und älter.
  • Die Anteile reichen im Stadtgebiet von 7,1 % im Unterbezirk "Union" bis zu 40,8 % in "Brünninghausen/Rombergpark" mit vielen Senioreneinrichtungen. Der zweithöchste Wert liegt in "Höchsten" mit 31,9 %, das heißt fast jede*r Dritte ist dort bereits im Seniorenalter.
  • In den Innenstadtbezirken Nord und West sind die Anteile unterdurchschnittlich und in den südlichen und östlichen Vororten meist überdurchschnittlich hoch.
Die Quote gibt den Anteil der Senior*innen (65 Jahre und älter) an der Gesamtbevölkerung an.

Berechnung:
Bevölkerung 65 Jahre und älter / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der unter 3-Jährigen liegt in Dortmund bei 2,7 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 1,1 % in "Universität" bis zu 4,5 % in "Nordmarkt-Ost".
  • Hohe Anteile gibt es in Dortmund überall dort, wo viele Familien leben, also in der Nordstadt, den nördlichen und westlichen Stadtbezirken sowie in vielen Großwohnsiedlungen.
Die Quote gibt den Anteil der Kleinkinder (0 bis unter 3 Jahre) an der Gesamtbevölkerung an. Kleinkinder sind für die Planung eine wichtige Zielgruppe im Hinblick auf Betreuungseinrichtungen und Unterstützungsangebote. Deswegen kommt Kenntnissen über ihre kleinräumige Verteilung im Stadtgebiet eine zentrale Bedeutung zu.

Berechnung:
Bevölkerung 0 bis unter 3 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der 3- bis unter 6-Jährigen liegt in Dortmund bei 3,0 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 1,3 % in "Tremonia" bis zu 5,2 % in "Holte-Kreta".
  • Hohe Anteile gibt es in Dortmund überall dort, wo viele Familien leben, also in der Nordstadt, den nördlichen und westlichen Stadtbezirken sowie in vielen Großwohnsiedlungen.
Die Quote gibt den Anteil der Vorschulkinder (3 bis unter 6 Jahre) an der Gesamtbevölkerung an. Vorschulkinder sind für die Planung eine wichtige Zielgruppe im Hinblick auf Betreuungseinrichtungen und Unterstützungsangebote. Deswegen kommt Kenntnissen über ihre kleinräumige Verteilung im Stadtgebiet eine zentrale Bedeutung zu.

Berechnung:
Bevölkerung 3 bis unter 6 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der 6- bis unter 10-Jährigen liegt in Dortmund bei 4,0 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 1,8 % in "Südwestfriedhof" bis zu 6,6 % in "Scharnhorst-Ost".
  • Hohe Anteile gibt es in Dortmund überall dort, wo viele Familien leben, also in der Nordstadt, den nördlichen und westlichen Stadtbezirken sowie in vielen Großwohnsiedlungen.
Die Quote gibt den Anteil der Kinder im Grundschulalter (6 bis unter 10 Jahre) an der Gesamtbevölkerung an. Kinder dieser Altersgruppe stehen im Fokus bei der Nachfrage nach Grundschulen wie auch für zielgruppenspezifische Angebote. Wie bei den unter 6-Jährigen, sind auch für diese Zielgruppe Kenntnisse über die kleinräumige Verteilung im Stadtgebiet für die Planung von entscheidender Bedeutung.

Berechnung:
Bevölkerung 6 bis unter 10 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der 10- bis unter 18-Jährigen liegt in Dortmund bei 7,5 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 3,3 % in "Universität" bis zu 12,4 % in "Westfalenhütte".
  • Hohe Anteile gibt es in Dortmund überall dort, wo viele Familien leben, also in der Nordstadt, den nördlichen und westlichen Stadtbezirken sowie in vielen Großwohnsiedlungen.
Die Quote gibt den Anteil der Altersgruppe, die die weiterführende Schule besucht (10 bis unter 18 Jahre), an der Gesamtbevölkerung an. Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe stehen im Fokus bei der Nachfrage nach verschiedenen schulischen Einrichtungen wie auch für zielgruppenspezifische Angebote. Für diese Zielgruppe sind Kenntnisse über die kleinräumige Verteilung im Stadtgebiet für die Planung von entscheidender Bedeutung.

Berechnung:
Bevölkerung 10 bis unter 18 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der jungen Erwachsenen von 18 bis unter 30 Jahren liegt in Dortmund bei 15,3 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 7,2 % in "Aplerbecker-Mark" bis zu 49,5 % in "Universität", das heißt jede*r zweite Einwohner*in gehört dort zu den jungen Erwachsenen.
  • Hohe Anteile gibt es in Dortmund besonders in Universitätsnähe und in den Innenstadtbereichen. In den sonstigen Außenbereichen sind die Anteile unterdurchschnittlich.
Die Quote gibt den Anteil der jungen Erwachsenen (18 bis unter 30 Jahre) an der Gesamtbevölkerung an. Junge Erwachsene sind die mit Abstand mobilste Bevölkerungsgruppe. Sie verlassen das Elternhaus und starten in Ausbildung und Beruf. Nicht zuletzt deshalb gilt das Interesse auch ihren kleinräumigen Wohnpräferenzen.

Berechnung:
Bevölkerung 18 bis unter 30 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der Bevölkerung im Alter von 30 bis unter 50 Jahren liegt in Dortmund bei 26,7 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 18,1 % in "Universität" bis zu 34,8 % in "Cityring-West".
  • Hohe Anteile gibt es in Dortmund besonders in der Innenstadt und den südlich angrenzenden Gebieten sowie auch in Neubaugebieten im ganzen Stadtgebiet.
Die Quote gibt den Anteil der Bevölkerung im Alter von 30 bis unter 50 Jahren an der Gesamtbevölkerung an. Leistung, Kreativität und hohe Innovationskraft und damit die Sicherung der Zukunftsfähigkeit sind Erwartungen an diese Gruppe. Gleichzeitig gründen und konstituieren sich in diesem Alter Familien. Deshalb steht die Bindung dieser Altersgruppe im Fokus der stadtplanerischen Bemühungen und ihre Erwartungen an das Wohnquartier sind von besonderem Interesse.

Berechnung:
Bevölkerung 30 bis unter 50 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der 50- bis unter 65-Jährigen liegt in Dortmund bei 20,6 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 12,8 % in "Universität" bis zu 35,5 % in "Pferderennbahn", einem älteren und homogen gealterten Wohngebiet.
  • Hohe Anteile dieser Altersgruppe gibt es in Dortmund besonders in den Außenbezirken. In den Unterbezirken der Innenstadt sind die Anteile bis auf wenige Ausnahmen unterdurchschnittlich.
Die Quote gibt den Anteil der Bevölkerung im Alter von 50 bis unter 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung an. Ihr wird hohe persönliche und berufliche Erfahrung zugeschrieben. Darüber hinaus können sehr heterogene Anforderungen an den Wohnort in Abhängigkeit von den persönlichen Lebensverhältnissen unterstellt werden.

Berechnung:
Bevölkerung 50 bis unter 65 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der jungen Senior*innen von 65 bis unter 80 Jahren liegt in Dortmund bei 13,8 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 5,3 % in "Union" bis zu 21,0 % in "Asselburg".
  • Hohe Anteile junger Senior*innen gibt es in Dortmund besonders in den Außenbezirken. In der nördlichen und westlichen Innenstadt sind die Anteile meist unterdurchschnittlich.
Die Quote gibt den Anteil der jungen Senior*innen (65 bis unter 80 Jahre) an der Gesamtbevölkerung an. Ihnen wird, auch wenn sie nicht mehr im Erwerbsalter stehen, die Bezeichnung als „alt“ vielfach nicht gerecht. Sie bringen viele soziale Potenziale (etwa im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten) mit und sind überwiegend aktuell nicht auf Hilfe oder Pflege angewiesen. Dessen ungeachtet müssen sie auch in ihrer kleinräumigen Verteilung für eine aktuell und perspektivisch angemessene Versorgungsplanung in den Blick genommen werden.

Berechnung:
Bevölkerung 65 bis unter 80 Jahre / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund
  • Der Anteil der älteren Senior*innen ab 80 Jahren liegt in Dortmund bei 6,5 %.
  • Auf Ebene der Unterbezirke reicht die Spanne von 1,5 % in "Westfalenhütte" bis zu 23,3 % in "Brünninghausen/Rombergpark" mit seinen Senioreneinrichtungen.
  • Hohe Anteile der älteren Senior*innen gibt es in Dortmund wie bei den jüngeren Senior*innen besonders in den Außenbezirken.
Die Quote gibt den Anteil der älteren Senior*innen (80 Jahre und älter) an der Gesamtbevölkerung an. Bei Personen dieser Altersgruppe ist von einem hohen Unterstützungs- und Pflegebedarf auszugehen, der sich in der Planung von entsprechenden Dienstleitungen und Einrichtungen niederschlagen muss. Bei der kleinräumigen Darstellung ist zu berücksichtigen, dass infolge dieser Planungen in einzelnen Teilbereichen durch die Anlage von stationären Alteneinrichtungen eine entsprechende räumliche Konzentration alter Menschen zu verzeichnen ist. Die räumliche Verteilung darüber hinaus gibt Hinweise auf spezifische Bedarfe etwa im Gesundheits- und Pflegebereich, aber auch in der wohnortnahen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs.

Berechnung:
Bevölkerung 80 Jahre und älter / Bevölkerung insgesamt * 100
Stadt- und Unterbezirke in Dortmund